
Republik Moldau
Einheimische Mitarbeiter
„Wir werden mit so vielen Kindern starten, wie da sind.“ So antwortet nur jemand, der seinen Dienst nicht an Zahlen misst, sondern jeden einzelnen Menschen im Blick hat.
Olga und Marius arbeiten seit 2021 in einem Dorf im Norden der Republik Moldau, dem Heimatort von Olga. Marius predigt in der kleinen Ortsgemeinde und leitet die Anbetung, Olga hält die Sonntagsschule. Samstags kommen Kinder zu den Treffen der Kleinen Entdecker, die meisten aus orthodoxen Familien. In den letzten Jahren haben sie einen Jugendkreis aufgebaut. Sie führen Sommercamps durch und machen Einsätze in der Dorfschule, wo sie zu Weihnachten und Ostern in den Grundschulklassen vom Evangelium erzählen.
Wir hatten geplant, dass wir bei unserem Tagescamp für Kinder jeweils um 9.00 Uhr morgens beginnen. Als wir aber am ersten Tag mit der Begrüßung starten wollten, standen 5 Kinder auf dem Hof. Nach ein paar Minuten sprach ich mit der Frau und sagte ihr, dass es sehr wenige Kinder seien. Sollten wir wirklich starten? Ihre Antwort kam sofort: „Wir werden mit so vielen Kindern starten, wie da sind.“ Nachdem wir die Diskussion beendet hatten, ging ich zurück in den Hof und beobachtete, wie immer mehr Kinder kamen, und ich wurde so ermutigt.
Bei manchen Veranstaltungen kommen vielleicht 80 Kinder, aber kein einziges von ihnen wird vom Evangelium berührt. Und dann kommen „nur“ 10 Kinder, von denen einige zum Glauben kommen. Wir schauen auf die Zahlen (Quantität), aber der Herr schaut auf die Qualität. Das ist die Lektion, die ich persönlich am ersten Tag dieser Erfahrung gelernt habe.
— Marius
Die kleine Ortsgemeinde im Norden der Republik Moldau kann das Gehalt ihres Missionars nicht aufbringen. Deshalb tragen wir seit 2024 einen laufenden Anteil am Lebensunterhalt dieser Familie und möchten dazu beitragen, dass sie an diesem Ort bleiben kann.
Diese Familie weiß, dass sie ihren Dienst nicht aus eigener Kraft tun kann. Bete für sie, und hilf mit, dass sie an diesem Platz bleiben kann.







