
Rumänien
Alten- und Familienhilfe
Das meiste in dieser Arbeit passiert im Alltag zwischendurch. Besuche ohne große Anmeldung mit Lebensmitteln, eine Fahrt zum Arzt oder zur Apotheke, eine Stunde Zuhören und gemeinsames Gebet. Es sind die kleinen Dinge im Alltag, die einen gravierenden Unterschied machen, wenn sie fehlen.
Im Kreis Suceava besucht ein einheimisches Ehepaar alte, kranke und alleinstehende Geschwister in deren eigenem Zuhause. Fest sind eine kleine monatliche Hilfe, Medikamente und Dinge des täglichen Bedarfs, einmal im Jahr Feuerholz, dazu die Besuche zur geistlichen Begleitung. Die meisten haben nach einem langen Arbeitsleben keine Rente, sind verwitwet oder haben Kinder, die sich nicht um sie kümmern. Dazu kommen einzelne Familien in besonderer Not.
Agurita wurde 1961 geboren und wuchs in einer orthodoxen Familie mit vier weiteren Geschwistern auf. Da ihr späterer Ehemann aus einer Familie stammte, die an Jesus glaubte, kam sie durch ihn zum ersten Mal mit dem Evangelium in Kontakt. Über viele Jahre lebten sie ihr Leben aber ohne Jesus. Vor vier Jahren starb ihr Mann an Magenkrebs, ihre einzige Tochter starb vor sieben Jahren bei der Geburt ihres ersten Kindes. Diese Nöte führten dazu, dass A. anfing, den Gottesdienst zu besuchen. Dort nahm sie dann auch Jesus in ihr Leben auf. Agurita hat große gesundheitliche Probleme, aber sie freut sich daran, dass sie zu Gottes Familie gehört und er sich jeden Tag um sie kümmert.
— ChC-Mitarbeiter nach einem Besuch, 2023
Die einheimischen Christen tun für ihre alten Geschwister viel, und trotzdem bleiben Fälle, in denen es von dort allein nicht reicht. In diesen Fällen greift der monatliche Beitrag, den wir leisten; die Höhe ermittelt eine Sozialarbeiterin individuell.
Bete für die, die Monat für Monat besucht werden. Und wer sich hier beteiligt, beteiligt sich nicht an einer Aktion, sondern begleitet einen Menschen bis zuletzt.






